Wichtige Informationen

Tag der offenen Tür 2026

Erlebnisbericht zum Tag der offenen Tür an der Max-Taut-Schule

Sonnenflecken im Schulteleskop beobachten, Isopropanol-Nebel mit Trockeneiskühlung erzeugen und beim Limo-Test ausprobieren, wie Marketing funktioniert. Das alles und vieles mehr konnte man am Samstag, den 28. Februar 2026, auf dem Tag der offenen Tür an der Max-Taut-Schule erleben. Als Schüler des beruflichen Gymnasiums haben wir die Veranstaltung unterstützt, z.B. Fragen der Besucher beantwortet, mit interessierten Schülern gesprochen und auch selbst viele Dinge ausprobiert.

Ein Rundgang durch die Fachbereiche

Nachdem die ersten Gäste eintrafen, hatten wir selber etwas Zeit, um uns die Auftritte der verschiedenen Unterrichtsfächer anzusehen. Beim Spezialisierungsfach Technik & Management arbeiteten Schüler aus der 12. und 13. Jahrgangsstufe an digitalen 3D-Modellen für ihre Projekte zur Gebäudetechnik. Auch die Themenpräsentationen im Bereich der Sprachen und Gesellschaftswissenschaften waren interessant. Im Fach Biologie konnte mikroskopiert werden. Ein kleiner Selbsttest zur Einschätzung des eigenen Mathewissens war ebenfalls am Start.

Richtig spannend war die Nebelkammer, bei der man im Isopropanol-Nebel kleinste ionisierende Teilchen der kosmischen Strahlung anhand ihrer Spur im Nebel mit eigenen Augen sehen konnte. Auch der Blick auf die Sonne durch das Teleskop war ziemlich beeindruckend – sicher geschützt mit Filtern haben wir echte Sonnenflecken entdeckt.

Im Schülercafé konnten die Gäste bei Muffins und Kaffee auch mal eine Pause machen. Schön war, dass hier auch Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs mit Schülern ins Gespräch kamen, die sich für das kommende Schuljahr bewerben möchten. Auch die Lehrer waren offen für alle möglichen Fragen. Positiv kam das Angebot an, dass man sich über die Abteilungsleitung auch mal für einen Probeunterricht anmelden kann, um die Schule noch näher kennenzulernen.

Insgesamt war der Tag der offenen Tür eine gelungene Veranstaltung. Wir denken, wir haben den Besuchern einen guten Eindruck von der Max-Taut-Schule vermittelt. Es war ein Tag, der uns auch die Möglichkeit gab, unsere Schule einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben.  

Ben und Julius, 12. Jahrgangsstufe

Mit dem Teleskop der Astro AG – Herr Jende (Mathematik, Physik) nimmt Sonnenflecken ins Visier.
Sportliche Pause zwischendurch - Zeit für eine Partie Billard ist immer.
Physik zum Anfassen – mit Isopropanol-Nebel die kosmische Strahlung sichtbar machen.
Mag ich meine Lieblingslimo allein wegen des Geschmacks? Oder entscheidet doch nur das Marken-Image?

Was kommt nach dem MSA – berufliche Gymnasien der OSZs stellen sich vor 

Am 27. Januar 2026 fand in der Aula der Max-Taut-Schule der Aktionstag der beruflichen Schulen statt, der von rund 1.000 Schülerinnen und Schülern aus Berliner Sekundarschulen besucht wurde.

Der Tag bot die Gelegenheit, über 20 berufliche Gymnasien aus ganz Berlin kennenzulernen und sich über das Abitur am Oberstufenzentrum (OSZ) zu informieren. Was viele nicht wussten: Das Abitur an einem beruflichen Gymnasium wie dem der Max-Taut-Schule qualifiziert für alle Studiengänge an Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Es ist mit dem Abitur gleichwertig, das an grundständigen Gymnasien angeboten wird.

Auch unsere Schule war mit einem eigenen Stand vertreten, an dem Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und Lehrkräfte mit den Besuchern ins Gespräch kamen.

Im Fokus stand das Fach Technik und Management, das in Berlin nur an der Max-Taut-Schule angeboten wird. Mit haptischen Modellen von Gebäuden, die in der 12. Jahrgangsstufe entwickelt wurden und einer Wärmebildkamera konnten die Schüler erste Eindrücke von dem Fach gewinnen, das Architektur, Gebäudetechnik und Wirtschaft verbindet.

Marvin Peters, ein Schüler der gymnasialen Oberstufe der Max-Taut-Schule, berichtet von seinem Tag am Messestand:

„Gemeinsam mit Schülerinnen meines Jahrgangs habe ich an der Standbetreuung der Max-Taut-Schule teilgenommen. Wir kamen mit vielen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch und haben sowohl unsere Schule mit ihren zahlreichen Angeboten als auch insbesondere das Fach Technik und Management vorgestellt. Meines Erachtens war die Messe ein voller Erfolg, da wir viele Interessierte und potenzielle Bewerberinnen und Bewerber für unsere Schule gewinnen konnten und es sogar geschafft haben, mehr Flyer als Gummibärchen zu verteilen.“

Anmeldungen sind jederzeit möglich – auch ein Probeunterricht kann mit der Leitung des beruflichen Gymnasiums vereinbart werden.

Das Lernen weiter personalisieren: Studientag an der Max-Taut-Schule

Guter Unterricht sollte nie stehen bleiben, sondern positive didaktische Entwicklungen sinnvoll aufgreifen. Hierfür bietet der gemeinsame Austausch im Kollegium wertvolle Impulse.

Auf unserem Studientag am 4. September 2025 nutzte das Kollegium verschiedene Informationsangebote und Workshops rund um das Thema „personalisiertes Lernen“, um den Unterricht für unsere Klassen noch wirksamer zu gestalten.

Der Austausch zwischen den Lehrkräfteteams aller Abteilungen wurde von Herrn Martin Fugmann moderiert, der unter anderem die German International School of Silicon Valley geleitet hat und vielfach als Referent zum digitalen und personalisierten Lernen tätig ist.

Die gewonnenen Ergebnisse der Workshops werden uns helfen, das Lernen mit und ohne digitale Medien weiter zu verbessern und auf die individuellen Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler einzugehen. Wir danken Herrn Fugmann für seine wertvollen Impulse und freuen uns auf die Umsetzung der neuen Ideen im Unterricht

Max-Taut-Schule unterwegs

Schülerinnen und Schüler der Max-Taut-Schule sind regelmäßig unterwegs, ob beim Schüleraustausch, auf Exkursionen und Skifahrten oder zum Messebesuch, zum Beispiel auf der Vocatium-Bildungsmesse.

Zuletzt nahmen Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums im August am Klimacamp Berlin teil. 

Besuch aus den Niederlanden

Wie gehen Schulen im europäischen Ausland mit den sich wandelnden Anforderungen an berufliche Bildung um? Welche Rolle kann digital unterstütztes sowie projektbasiertes Lernen dabei spielen und wie lassen sich damit die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler künftig noch besser entwickeln?

Eine Delegation der niederländischen Schule Curio, die mit ca. 22.000 Schülern und über 2.000 Mitarbeitenden an 34 Standorten das führende Ausbildungsinstitut in der Region West-Brabant bildet, besuchte am 30.09.2024 die Max-Taut-Schule, um sich zu diesen Fragen mit Lehrkräften auszutauschen.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung gab Herr Steinringer zunächst eine englischsprachige Einführung in die berufliche Bildung in Deutschland. Anschließend stellte Herr Rufflet den Gästen eine Sequenz aus einem Stationslernen in der Lüftungstechnik vor, die im dritten Lehrjahr der Anlagenmechaniker*innen Sanitär, Heizung, Klima behandelt wird. Das Stationslernen wurde im Fachraum mit Bauteilen und kompletten Lüftungsanlagen sowie in Verknüpfung mit der Lernplattform Lernraum Berlin durchgeführt. Die digitalen Inhalte lassen sich im Handumdrehen aktualisieren, auf Arbeitsblätter und Fotokopien kann so verzichtet werden.

Einen Einblick in das Fach Technik und Management gab Herr Dr. Witzel. Das Schwerpunktfach im beruflichen Gymnasium verknüpft wirtschaftliche und technische Kompetenzen und bereitet die Lernenden in Kombination mit dem Fach Projektmanagement u.a. auf die Durchführung von Projekten in der Industrie vor.

Am Ende eines ereignisreichen Tages blieb noch Gelegenheit für ein Gruppenfoto am Namenszug vor dem Eingang der Max-Taut-Schule.

 

Ausgezeichnet!

Die Max-Taut-Schule wurde als“MINT-freundlich“ ausgezeichnet!

Die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ ist eine Anerkennung für die innovativen Ansätze und das Engagement der Schulen in Berlin. Lese Sie hier mehr.

Krieg in der Ukraine

Wir sind betroffen und erschüttert von dem Krieg mitten in Europa.

Wir wünschen uns eine Welt, in der Konflikte nicht mit kriegerischen Mitteln gelöst werden.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine.