Die TuM-Projektwoche der Max-Taut-Schule

Vom 23.04. bis 27.04. haben die Klassen 3G71 und 3G72 in Klassen übergreifenden 5-6er Gruppen eine TuM-Projektwoche durchgeführt. 

Die Aufgabe bestand darin, eine mit Sonnenenergie beheizte Wärmflasche zu entwickeln, und diese dann zu vermarkten. Für die Bewältigung dieser Aufgabe sind die Kenntnisse aus den Fächern Technik und Management (TuM) und Projektmanagement (PM) nötig.

Am ersten Tag haben wir, wie es uns in PM gelehrt wurde, unser Projekt ausführlich geplant. Dazu erstellten wir u.a. eine Liste unserer Ziele und teilten die Teilaufgaben untereinander auf. Unseren Zeitplan hielten wir übersichtlich auf einem Plakat fest. Sobald wir mit den Tagesaufgaben fertig waren, haben wir mit den nächsten Aufgaben begonnen. 

Die Einteilung der folgenden Tage unterschieden sich von Gruppe zu Gruppe. Lediglich der Bau eines Prototyps wurde durch den festen Termin in der Schulwerkstatt auf Donnerstag festgelegt.

Von Dienstag bis Freitag haben wir verschiedene Ideen entwickelt, alles dokumentiert, sowohl Fortschritte als auch Rückschläge, Wirtschaftsanalysen und eine Kostenkalkulation durchgeführt und den Prototypen mithilfe der selbst erstellten Fertigungsvorlage gebaut. 

Am letzten Tag haben alle Gruppen ihr fertiges Projekt in der Aula vorgestellt und eine große Besucherschaft aus Lehrern und Schülern damit begeistert. Auch auf kritische Nachfragen aus dem Publikum konnten die Gruppen stets kompetent antworten. 

Bezüglich der Organisation der TuM-Projektwoche sehen wir schon noch Verbesserungsmöglichkeiten (Koordination und Absprachen der Lehrerschaft, Detailvorgaben für den Arbeitsprozess und das Produkt).

Dennoch haben wir durch die TuM-Projektwoche den Zusammenhang von Technik, Management und Projektmanagement besser verstanden. Die grundsätzliche Idee der Projektwoche und das Bauen eines Prototyps hat uns allen sehr gut gefallen. Uns standen viele Fachräume und ausreichend Material zur Verfügung. Zudem sind durch die offene Aufgabenstellung viele unterschiedliche und interessante Ideen entstanden.

Hannah Strahl und Joe Kuring, Klasse 3G71